963 gab mein Großvater Georg Hartmann einem Herrn Mägelein aus Marktsteft den Auftrag die Herkunft der Familie Hartmann zu erforschen. Herr Mägelein kam zu folgenden Ergebnis, welches auch schriftlich belegt ist:

Unsere Ahnengalerie:

1634-1708
Konrad Hartmann Zimmermann
1683-1754
Johann Konrad Hartmann Zimmermeister
1730-1782
Johann Friedrich Hartmann huttischer Zimmermann
1754-1828
Johann Michael Hartmann huttischer Zimmermeister
1796-1874
Johann Leonhard Hartmann Zimmermeister
1831-?
Johann Friedrich Hartmann Zimmermann
1877-?
Johann Christoph Hartmann Zimmermeister
1900-1980
Georg Hartmann Zimmermann
ab 1936
Helmut Hartmann Zimmermeister
ab 1966
Bernd Hartmann Zimmermeister
Nach meinen Forschungen ist der Beweis für eine nahezu 300 jährige Seßhaftigkeit der Familie Hartmann in Nenzenheim erbracht; gleichzeitig ist aber auch deren 300 jährige Berufstätigkeit als Zimmermann nachgewiesen, denn Konrad Hartmann, der 1634 geboren wurde, dürfte ab 1648 diesen Beruf ausgeübt haben. Leider konnte ich die Herkunft von Konrad Hartmann nicht feststellen."
Ein weiterer Hinweis auf die langjährige Zimmerertradition in userer Familie findet sich in dem Buch von Reinhard Schmitt über die Besitz- und Wirtschaftsgeschichte einer reichsritterschaftlichen Herrschaft in Franken mit dem Titel Frankenberg.
Seite 407 des Buches, Absatz 1:
Vermutlich 1706 brannte der mittelalterliche Nordflügel der Burg mit der Kapelle ab; in den folgenden Jahren wurden die großen Barockfenster in die Außenmauern gebrochen (Maurermeister Abraham Städtler aus Häblingen), die gesamten Innenräume neu eingeteilt, neue Kamine und Öfen gesetzt, dieDecken repariert und mit Stuck verziert.Als Handwerker erscheinen die Stukkateure Reidmeyer aus Frickenhausen und Domenico Tingen aus Italien, Zimmermeister Hartmann aus Nenzenheim, ein Schreinermeister aus Röttingen und ein Glasmeister namens Wachtel (wohl aus Marktbreit).